Vorwort
Mit 20 Schön
Mit 30 Stark
Mit 40 Klug
Mit 50 Reich
Mit 60 Weise
Mit 70 Bereit
Mit 80 Zurück
Nachwort
Exkurs





Mit Gedichten Humor belichten



1. Vorwort | 2. Einleitung | 3. Thesen | 4. Nachwort | 5. Conclusio | 6. Nachgedanke
Exkurs - Vorwort

Höhere Lebensziele

Trotz aller Wirren und Umwege, trotz Umwälzungen und unentwegter gewalttätiger Auseinandersetzungen hat die Menschheit in ihrer Geschichte einen steten Aufschwung erlebt. Eines der höheren Lebensziele ist die klare Erkenntnis dieser Tatsache und das Verstehen, welche Rolle wir selbst dabei spielen, wie wir gemeinsam in der globalisierten Welt für diesen allmählichen Aufschwung interagieren und was wir in Liebe an die nächste Generation weitergeben: Erkenntnis und Verständnis .

Obwohl das Leben ein ewiger Kreislauf zu sein scheint, ist es doch mehr - es ist eine Aufwärtsspirale, die den Großteil der Menschheit ganz allmählich nach "oben" trägt. Den Großteil.

Ob in den nächsten Dekaden noch ein Großteil der Menschheit seine Verhältnisse verbessern kann, oder nur eine Minderheit, ist eine völlig offenen Frage.
Der freie Wille entscheidet!

Aber nicht der Wille von einzelnen Gruppen oder Nationen, sondern der aller Nationen. Jede Spezies trifft irgendwann die Entscheidung, ob sie fortbestehen will oder nicht. Die Menschheit hat sich immer noch nicht ganz entschieden, weil sie zwar gute Absichten postuliert, aber gegenteilig handelt.

Die Welt ist komplexer geworden und gefährdeter, und müde. Müde von der rastlosen technischen Entwicklung der letzten Jahrzehnte und ihren Folgen. Kann eine zivilisierte Spezies sich nicht mehr weiterentwickeln oder die Folgen ihrer Handlungen erkennen und sich dem entsprechend anpassen, wird sie sich dem genetischen Pool der Schöpfung entziehen und erst einmal überwiegend verschwinden. Sich nicht mehr zu entwickeln heißt, dass der Grund des Daseins auf dieser Welt entfällt. Ob dies durch Kriege, zerstörte Lebensgrundlagen oder eine schwindende Geburtenrate bewirkt wird, ist einerlei. Sich zu entwickeln heißt, die Angst vor der gemeinsamen Zukunft zu überwinden und das Bewusstsein der Zusammengehörigkeit zu erweitern.

Die heutige Welt ist zu klein, um nur einem Teil der Spezies ein Überleben zu ermöglichen, und einem anderen nicht, obwohl dies wie ein Widerspruch klingt. Es kann nicht ein Teil der Menschheit verschwinden, und der andere bleibt, es gibt nur eine gesamte Menschheit.

Sind wir in der Lage, als Nationen und als Menschheit auf Dauer zu überleben? Dafür ist ein weiteres höheres Lebensziel nötig, das leidenschaftslose Feststellen:

Was funktioniert und was funktioniert nicht.

Dann muss die Menschheit gemeinsame Ziele haben an die sie glaubt.

Alle Systeme müssen sich verändern können.

Der erste Schritt ist Erkenntnisse teilen. Geheimhaltung beenden.
Der zweite Schritt ist in Demut gemeinsam anerkennen, was nicht funktioniert.
Der dritte Schritt ist das Beenden der allgegenwärtigen ANGST.
Der vierte Schritt ist die Beseitigung der Vorstellung von MANGEL.
Der fünfte Schritt ist das Beenden des Bewusstseins vom GETRENNT-SEIN.

Die Auswirkungen dieser fünf Schritte werden wirksam sein können, wenn ein gemeinsamer und grundlegender Modus gefunden wird, an den die Menschheit glaubt und sich in all ihren Unterschieden der Gesellschaftssysteme und Religionen bestehen lassen kann. Dafür ist eine einfache Festlegung von Werten notwendig.

Grundwerte für Mensch und Natur, für Grundbedürfnisse und für eine Grundversorgung.

Eine grundlegende Erkenntnis über die Wirklichkeit, über die Gleichwertigkeit von Wirklichkeiten im kulturellen, religiösen, wirtschaftlichen und sozialen Sinn ist dafür eine Voraussetzung.

Das höhere Lebensziel ist letztendlich die Erkenntnis, wer wir sind, was wir alle zusammen verkörpern und was wir werden wollen. Und wie wir uns unsere Wirklichkeiten gemeinsam erschaffen. Dazu müssen wir als erstes unsere anerzogene Wahrnehmung hinterfragen!

Die Suche nach dem wahren Selbst führt uns in die Tiefen unserer inneren, persönlichen und einmaligen "Realität". Dort finden wir Erkenntnis, die nicht mit dem Anerzogenen und dem täglich übermittelten Bild der Welt übereinstimmen muss. Jede Erkenntnis und jede Idee, jeder Gedanke und "Einfall" ist nur ein Erinnern.

Selbst die Erleuchtung ist eine schlagartige Flut von "all-umfassenden" Erinnerungen. Denn jede Variation von "Realität" wurde bereits geschöpft, und wir leben sie nun gemeinsam aus. Je mehr wir uns bewusst werden, wer "Realität" ist (nicht was), wer sie schöpft, und wie, desto größer ist unsere Fülle von Erinnerungen.

Ein Hauch von Erinnerungen an eine reale Fülle, ein Ahnen ist das, was uns glauben lässt. Und der Glaube, der hinter jeder Absicht steht, formt das Wollen der Menschheit für alle Wirklichkeiten ihrer zuerst kognitiven und dann real erschaffenen Welt.

Das ist der Hauptzweck dieses Buches für Euren Lebensweg: Ihr mögt Euch bewusst werden, dass Ihr nicht Euer Körper seid und Euer Ego Euch in die Angst führen kann. Und Eure unzerstörbare Seele der Ort ist, wo Ihr alle Stärke, Weisheit und das "Göttliche" findet, an dass Ihr glauben könnt, bis die allmähliche Erinnerung an das gesamte Selbst in die Gewissheit führt.

Ein erweitertes Bewusstsein in Eurem inneren Selbst kann die Trennung überwinden und zeigt, dass die Menschheit gemeinsam ihre Wirklichekeit schöpft, ob in Angst und Krieg oder in einem geneigtem Miteinander.

Der folgende Abschnitt über das "Holographische Absolute" gehört eigentlich nicht in dieses Buch. Es ist der Inhalt eines Buches, das ich vor einiger Zeit geschrieben habe. Hierbei erstelle ich keine ausreichende oder gut begründete Theorie, sondern Denkanstöße über mehr oder weniger prägnant formulierte Spekulationen! Ich füge auszugsweise die grundlegenden Details in stark verkürzter und komprimierter Form hier an, unvollständig und sprachlich zum Teil sehr abstrakt..."far out".

Vielleicht könnt ihr nicht viel damit anfangen. Legt den Abschnitt beiseite, und lest ihn später möglicherweise einmal.

Aber wichtige Erkenntnisse über das Mysterium "Realität" sind darin enthalten und zeigen in einem winzigen Ausschnitt, wie weit die Wissenschaft kommen kann, wenn sie die jetzt gültige interdisziplinäre Scheu verlieren wird oder gar mit Spiritualität, Glaube, Erkenntnis und "altem" Wissen synergetisch zusammenwirkt.

Wissenschaft und Spiritualität die sich verbinden, wird wie das Wirkungsprinzip des Lichtes: Mal Teil, mal Welle, grundverschieden und doch zeitgleich wirksam und real. Das eine ist der Keim des anderen. Sehr erhellend! Beide Seiten existieren als Träger, bedingen sich, tragen die Ursachen des jeweils anderen in sich. Beide bringen uns in unserer Suche nach einem dualen Prinzip der Synergie voran.